Flinc und DriveNow – Leider mehr Flop als Top

Ich hatte vor kurzem die Möglichkeit die Flinc-Integration bei DriveNow zu testen. Zum Verständnis eine kurze Erklärung, was die beiden Dienste überhaupt sind.

Was ist DriveNow?

DriveNow ist ein Carsharing Anbieter von Sixt und BMW. Die Autos können überall im Düsseldorfer Geschäftsgebiet (im Bereich der Innenstadt und die angrenzenden Stadtteile) spontan angemietet und abgegeben werden. Man kann also sehr spontan ein freies Auto in der Nähe suchen, mietenund für Kurzstrecken nutzen. Dabei zahlt man pro Minute 29 Cent.

Was ist flinc?

Flinc ist eine Mitfahrzentrale, die vor allem auf Kurzstrecken und spontane Mitfahrten ausgelegt ist. Dabei bekommt der Fahrer für seinen Umweg einen kleinen Obolus, um seinen Umweg zu finanzieren.

Und wie funktioniert das zusammen?

Man kann seinen DriveNow- und Flinc-Account verknüpfen, sodass die Fahrten von DriveNow automatisch bei Flinc gelistet werden. Damit kann man jederzeit Angebote von Mitfahrern bekommen, etwas Gutes tun und sich den Fahrtpreis teilen.

Das funktioniert???

Naja. Theorethisch vielleicht schon, praktisch aber nicht. Ich habe mehrmals versucht eine Mitfahrt bei Flinc zu bekommen (egal ob mit oder ohne DriveNow), jedoch immer ohne Erfolg. Bei den paar Vorschlägen die ich bekommen habe, war der Umweg der Fahrer wahrscheinlich so riesig, dass diese es von vorneherein abgelehnt haben. Man kann die Fahrten bzw. Umwege auch auf der Flinc-Seite bzw. der App sehen und ich muss sagen, es lohnte sich wirklich nie.

Was mich als DriveNow-Fahrer irritierte ist, dass man den Dienst jedes Mal erst aktivieren muss. Das ist einerseits ganz nett bezüglich der Privatsphähre, jedoch muss ich die Mitfahrer sowieso erst annehmen und man vergisst es dann doch zu oft bzw. es nervt schnell.
Das weitaus größere Problem ist jedoch, dass sich die Umwege gerade bei DriveNow nicht lohnen. Pro Minute Umweg kostet das 29 Cent zusätzlich, jedoch bekommt man nur 10 Cent pro Minute vom Mitfahrer. Man macht also ordentlich Verlust, wozu dann noch mitnehmen? Ich weiß es nicht.
Zusätzlich ärgert man sich dann über jede Ampel und jeden zähfließenden Verkehr umso mehr.

Fazit

Um es kurz zu sagen: DriveNow Top, Flinc Flop.
Schade eigentlich, dabei finde ich die Idee wirklich gut und ich würde es auch gerne mehr nutzen. Ohne Angebot, ohne Nachfrage und ohne finanziellen Anreiz lohnt sich das dann aber doch nicht.
Dann bleibe ich lieber beim ÖPNV.

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Spotify – Ein Test

Nachdem Spotify vorgestern in Deutschland gestartet ist, konnte ich mir einen Test nicht nehmen lassen. Immerhin ist es ein hochgelobter Streaming-Anbieter.

Vorab: Ich bin Neuem eigentlich immer sehr positiv aufgeschlossen und gebe dem Ganzen eine faire Chance. Wirklich genutzt hat sie Spotify jedoch nur bedingt, aus dem 48h Testangebot wurden bei mir nur knapp 10 und schon hörte ich die erste Werbung.
Da ich das „Alternative“-Radio laufen lasse, war ich natürlich von der ersten Werbung sehr überrascht, da tönte plötzlich „Farid Bang“ – ein Rapper – aus meinen Kopfhörern. Wieso hier nicht gezielter geworben wird ist auch schnell klar, denn die Werbungen wiederholen sich sehr schnell. Ich habe nun schon innerhalb von wenigen Stunden mehrere Male dieselbe Werbung gehört.

Das Musikangebot ist sehr gut, aber bei 16 Millionen Songs auch kein Wunder. Leider habe ich meine absolute Lieblingsband (Poets of the Fall) zwar gefunden, das Songangebot ist jedoch sehr, sehr mager (Es sind von 3 Alben gerade mal 2 Lieder verfügbar). Dasselbe hat sich dann bei anderen Bands fortgesetzt, aber dasist eben das Dilemma bei eher unbekannten Bands. Dass aber z.B. AC/DC nicht verfügbar ist, wundert mich hingegen schon.
Trotzdem gerade für „Normalhörer“ eine sehr gute Alternative zu iTunes und CDs.

Durch das Radio habe ich jedoch schon einige neue interessante Lieder entdecken können:
Theory Of A Deadman
O.A.R. – Shattered [Turn The Car Around]
Panic! At The Disco – The Ballad Of Mona Lisa
Taking Back Sunday – Liar [It Takes One To Know One]
Jet – Cold Hard Bitch

Die Anbindung an Facebook ist meines Erachtens kein Problem, denn alleine durch die Anmeldung bei Facebook selbst hat man datentechnisch schon alles falsch gemacht.
Einige Freunde haben mich zwar verwundert gefragt ob ich denn wüsste, dass das bei mir alles im Profil steht… ja, das ist mir schon klar. Das ist doch der eigentliche Sinn von Spotify – GEMEINSAM hören. Dass das in Deutschland Erfolg haben wird wage ich allerdings stark zu bezweifeln, denn dafür sind die meisten Deutschen einfach zu verklemmt. Man kann das „frictionless sharing“ übrigens auch deaktivieren, nur so am Rande.

Alles in Allem auf jeden Fal ein guter Youtube Ersatz, wenn man mal ein Lied hören möchte, ohne es zu kaufen.

The road so far (Teil 3)

Teil 0Teil 1Teil 2

Und weiter geht’s mit Teil 3…

  • Die amerikanische Version einer „Fußgängerzone“ in Denver, mit kostenlosen Shuttlebussen die an jeder Ecke halten
  • Die meistbesuchte Grenze zwischen San Diego und Tijuana zu sehen, inkl. „Berliner Mauer“
  • Einen Strafzettel wegen Falschparkens bekommen (in San Diego)
    In San Diego feiern gehen, dabei 2 Einheimische kennenlernen und mit denen durch die Bars hüpfen
  • Kein Schwein interessiert sich in San Diego für meinen Perso – das war aber bisher in keinem anderen Bundesstaat ein Problem….
  • Übernachtung im LA Hostel mit Meerblick
  • Den Ratschlag zu bekommen einen „Hostel Guide“ zu schreiben… 😀
  • Einen Strafzettel bekommen wegen „expired 1 minute“… und den Officer wegfahren sehen (fuck you LA)
  • LA langweilig finden, so wie es alle gesagt haben – zurecht
  • Den Pacific Coast Highway befahren
  • Mehrmals über die Golden Gate Bridge fahren, weil das Hostel auf der anderen Seite ist
  • Mehrmals die Lombard Street runterdüsen, aber jedes Mal einen Schleicher vor sich haben
  • Das Hostel im Horrorfilmszenario, mit Nebel, ein altes Krankenhaus der Armee, kaum Licht (Gut, dass ich meine Taschenlampe eingepackt habe!!!), ohne Internet und ohne Handyempfang…
  • Ein Hostel mit Freibier… (aber leider zuvielen anderen Nachteilen)
  • Das Schwulenviertel (Castro) in San Francisco… genial, da sind alle extremst nett

Und das war’s dann auch leider schon mit der Reise. 6 1/2 Wochen gehen dann doch schneller (und gleichzeitig langsamer) um, als einem irgendwie lieb ist.

The road so far (Teil 2)

Fortsetzung von Teil 1:

  1. Couchsurfing auf einer Ranch mitten im Niemandsland
  2. Wandern in den Rocky Mountains
  3. Ein Konzert von My Morning Jacket in den Red Rocks (CO) erlebt und gefeiert
  4. Eine halbe Nacht im Auto verbracht, weil mein Gastgeber schon geschlafen hat
  5. … der mich dafür aber mit Kontakten in Las Vegas und San Diego versort hat, wo ich wahrscheinlich übernachten kann!
  6. Die Fahrt von Denver nach Grand Junction über die I70… die wahrscheinlich coolste „Autobahn“, die ich je gefahren bin
  7. Von der höchsten asphaltierten Straße Nordamerikas herunterrasen (Mt. Evans CO)
  8. Die erste Nacht im schäbigen Horrorfilm-Motel
  9. Das Colorado National Monument erleben
  10. Den Million Dollar Highway befahren
  11. Die einsame Straßen durch die Wüste mit einem unglaublichen Sternenhimmel und kaum Lichtern drumherum
  12. Die Erkenntnis, dass man an den typischen Touristenplätzen *immer* Deutsche findet
  13. … und, dass dort oft mehr Europäer als Amerikaner sind
  14. Eine Monument Valley Rundfahrt durch das Hinterland inkl. Indianersongs unter den unglaublichsten Felsformationen
  15. Das erste Mal auf dem Schießstand
  16. Couchsurfen beim 1. Schwulen Bürgermeister Utahs, der in einem Dörfchen wohnt, das für seine Polygamie bekannt ist
  17. Raften auf dem Colorado River
  18. … dabei die SD Karte im Auto vergessen und nur Platz für 5 Fotos haben (Lektion gelernt)
  19. Mit dem Kayak über den Lake Powell
  20. … und dabei einen Canyon finden, der so unglaublich still ist, dass man die Außenwelt nicht hört (keine Vögel, keine Autos, keine raschelnde Blätter, nichts)
  21. Ein Rundflug über den Grand Canyon (kann man nicht in Worte fassen)
  22. Sonnenaufgang und Sonnenuntergang im Grand Canyon
  23. Feststellen, dass der Grand Canyon Skywalk scheiße ist!!! (75$, mitten im Nichts und man darf keine eigene Kamera mitnehmen)
  24. Bombenkontrolle am Hoover Staudamm
  25. Vegas Strip & Fermont Street
  26. … da einen professionellen Spieler kennenlernen, bis 7 Uhr morgens zocken und gewinnen!
  27. Dem 10-jährigen Sohn meines Gastgebers aus Versehen sein Handgelenk verstauchen
  28. Das Museumsschiff USS Midway in San Diego besichtigen und dabei die Zeit vergessen
  29. San Diego als deutsche Hauptstadt Kaliforniens entdecken, weil alle Hostels aus 95% Deutschen bestehen (und überbucht sind)

The road so far…

Nach 2 1/2 Wochen wird es Zeit für ein weiteres Resumé, was denn bisher alles wirklich geniales und außergewöhnliches passiert ist:

  1. Im Flugzeug eine Sitznachbarin haben, die in Port au Prince (Haiti) ein Praktikum macht, um eine Schule zu bauen
  2. Die Ankunft in NYC mit dem Gedanken „Oh Scheiße, das sieht ja alles wirklich aus wie in Filmen (und GTA 4)“
  3. NYC vom Empire State Building aus bei Nacht erleben
  4. Eine Street-Performer Show auf dem Time Square erleben, die von der Polizei wegen fehlender Genehmigung aufgelöst wird
  5. Mitten auf der Straße Martha kennenlernen, die selbst schon mehrmals quer durch die USA gefahren ist
  6. Abholung des Mietwagen und die ersten gefahrenen Meter im fremden Land. Selber Schuld, wenn man vergisst nach den geänderten Regeln zu fragen und sonst keinen Automatik fährt
  7. Das typisch amerikanische BBQ im Garten meines ersten Couchsurfers – Glühwürmchen inbegriffen.
  8. Der Besuch in Centralia (PA) und das Treffen der 3 örtlichen Skater, die über die Risse im Highway springen
  9. Der Vorlauf für die Niagarafälle im Rickett’s Glenn State Park, der ca. 30 Wasserfälle in 2 Schluchten beherbergt.
  10. Niagarafälle (dazu kann man nicht mehr sagen, muss man selbst erleben)
  11. Der erste Aufenthalt in einem Hostel und die Erkenntnisse, dass ich bei weitem nicht der einzige Alleinreisende bin
  12. Hostelerkenntnis #2: Man trifft immer Deutsche in Hostels. Immer. Egal wo.
  13. Amerikanisches Bier ist gar nicht so schlecht (Pale Ale und Steam Beer)
  14. … aber Finger weg von Light Bier! Schmeckt wie Wasser.
  15. Den heißesten Tag seit Beginn der Messungen in Toronto erleben.
  16. Die erneute Einreise in die USA von Kanada aus mit dem Auto. Im Kofferraum: 2 Flaschen flüssiger Medizin gegen Akne. Richtig stutzig machte dann aber der Aufdruck „Herr S Woker“, da der Kontrolleur „Herr“ als „Herm“ und somit Zweitnamen gelesen hat…
  17. Detroit muss man selbst erlebt haben. Downtown das riesige, saubere Hauptquartier von General Motors und ein paar Meter weiter findet man verfallene Ruinen und leerstehende Gebäude.
  18. Der extrem hohe Anteil von Schwarzen in Detroit ist zuerst gewöhnungsbedürftig, es sind aber alle sehr nett!
  19. Aus Versehen in einen Schwulenclub gelandet und mehr oder weniger abgefüllt werden. Konnte man von außen dummerweise nicht sehen
  20. Es gibt immer irgendwo kostenloses Wifi, egal wo man ist.
  21. Ein Auffahrunfall im Stau mit Schrittgeschwindigkeit (bei dem natürlich nichts passiert ist). Der Amerikaner hat einfach nur den Kopf geschüttelt und ist weitergefahren, das würde in Deutschland niemals so passieren.
  22. Daraufhin bei den Autofahrten süchtig nach Starbucks werden…
  23. Die BP Millenium Bridge in Chicago als Rutsche missbrauchen
  24. Sobald man abseits der Touristen-Gebiete seinen deutschen Ausweis zeigt, ist man sofort der bunte Hund und man kommt mit jedem problemlos ins Gespräch.
  25. Grinnel, Iowa während einer Bike-Rallye durch den Bundesstaat besuchen und eine 5000 Leute Kleinstadt total ausrasten sehen. Patriotische Lasershow inklusive.
  26. Die sich wiederholende Aussage, dass man für einen Deutschen echt sehr gutes und flüssiges Englisch spricht
  27. Mit ca. 30 Amerikanern in einem Partybus in Omaha eine Rundreise durch die verschieden Bars machen, weil ein Freund der Couchsurferin seinen 30. Geburtstag feiert.
  28. … um am nächsten Tag direkt weiterzutrinken. Im mittleren Westen ganz normal.
    Den Vogel abgeschossen hat dann übrigens der Kollege, der total besoffen von einem Crackdealer nach Hause gefahren wurde, anstatt ein Taxi zu nehmen.
  29. Die Begeisterung von Amerikanern zu sehen, die noch nie eine Bierflasche mit typischem Metallverschluss gesehen haben. Auch gut, dass der Kellner im deutschen Brauhaus vorher noch nie Ürige Altbier serviert hat.

Soviel nach 2 1/2 Wochen. Kann das noch übertroffen werden? Ich hoffe doch, denn…

  • Die nächste Couchsurferin wohnt auf einer Farm in Colorado
  • Die Couchsurfer danach in Denver sind ein schwules Pärchen
  • Grand Canyon
  • Las Vegas
  • Mein Geburtstag irgendwo im Gebiet um Los Angeles
  • Die Rückgabe vom Mietwagen
  • …und der Rückflug, der um 15 Uhr startet und um 11 Uhr am nächsten Tag landet…

Lessons Learned: New York City

Nach nun knapp 4 Tagen New York City ist es Zeit für eine Reflektion, was ich in der Zeit alles gelernt habe:

  1. Irgendwie habe ich das alles schon mal gesehen (Filme, Serien, Nachrichten, GTA 4, … ^^)
  2. New Yorker Fußgänger interessieren sich nicht für rote Ampeln
  3. In der Rush Hour outet man sich im T-Shirt direkt als Tourist
  4. Alle Taxifahrer heißen „Singh“ – oder sehen zumindest so aus
  5. An jeder Ecke lauert die Versuchung in Form von Hot Dog-Ständen
  6. Hochhäuser sind echt praktisch für Schatten, wenn bei 30° die Sonne scheint
  7. Versuch gar nicht erst in Manhatten mit dem Auto zu fahren
  8. Samstags Abends ist eine Stretch-Limo nichts besonderes
  9. Der Time Square ist nachts genauso hell wie tagsüber
  10. Fähren sind kurioserweise kostenlos
  11. Wenn man genau hinhört, findet man überall Deutsch
  12. Central Park taugt nicht für Touristen
  13. Die Empire State Building Aussichtsplattform dagegen schon
  14. New Yorker Pizza ist nur für Amerikaner interessant, für Deutsche ist eher die Pfannenpizza (Chicago Style) exotisch
  15. WLAN gibt es an jeder Ecke kostenlos (hurray!)

Tamyca – Und was halte ich jetzt davon?

Ich hatte ja bereits im vorherigen Post darauf hingewiesen, dass ich mein Auto bei Tamyca privat vermiete. Für alle, die nicht wissen was Tamyca überhaupt ist, hier ein kurzes und meines Erachtens wirklich gut gemachtes Video:

Es wird gesagt, dass man das ja nur des Geldes wegen macht und die Autos viel zu teuer angeboten werden und man sich die Kosten so untereinander aufteilen sollen. Aber mal ehrlich: Das ganze ist für mich persönlich kein wirklich gutes Geschäft.

Die Pendlerpauschale liegt bei 30ct/km. Die sind (ganz grob und Pi mal Daumen, da ich gerade keine genaue Auflistung finde) zu je 1/3 aufgeteilt in:

  1. Fixkosten (Versicherung, Steuern, TÜV, ADAC, etc.)
  2. Verschleiß/Wertverlust (pro gefahrenem km)
  3. Sprit. Bei den aktuellen Spritpreisen sind 10c/km schon ziemlich wenig, aber das lasse ich jetzt mal außen vor.

Tamyca selbst rechnet in ihrem Blog mit 7ct/km für einen 2003er Golf. Meines Erachtens ziemlich optimistisch und günstig gerechnet, aber gut.

Ich persönlich verlange 10ct/km zusätzlich zur Vermietungsgebühr(15€/Tag). Die ersten 100km sind gratis.

Gehen wir mal das von aus, dass jemand meinen Wagen für einen Tag mieten möchte und 1000km fährt. Er zahlt dann bei mir 30€ (Gebühr)+90€ (km-Pauschale), insgesamt 120€. Oben drauf kommen noch 15€ für die Vollkasko-Versicherung von Tamyca und schon sind wir bei 135€. Darauf kommt dann nochmal der Sprit. Beim aktuellen Preis von 1,55€/Liter und einem Verbrauch von ca. 8,5l macht das stolze 131,75€.
Das macht dann unterm Strich 267€ für 1000km Strecke.

Ich habe dabei Kosten von 70€ (laut der optimistischen Tabelle für den Golf) und mache also 50€ „Gewinn“. Dass für mich auch zusätzlich Zeit und Arbeit (Pflegen des Angebots, Übergabeprotokolle, zusätzliche Inspektionen, …) dabei anfallen, lasse ich mal komplett außen vor, genauso wie das enorme Risiko.

Sagen wir es mal so: Scheiße teuer. Lohnt sich das wirklich?
Für mich persönlich als Mieter würde ich die Frage ganz klar mit nein beantworten, lieber Zug fahren oder direkt ein Auto bei den großen Versicherern mieten.
Als Vermieter mache ich es trotzdem irgendwie einfach gerne, um anderen die zusätzliche Mobilität zu geben und eine Freude zu machen.

Zum Abschluss 3 kleine Anekdoten am Rande:

  1. Meine erste Mieterin war eine Moderatorin bei QVC, quasi eine Berühmtheit 😉
  2. Mein zweiter Mieter hat mir (für den Fall der Fälle) eine kostenlose Startup-Beratung angeboten
  3. Eine Anfrage für 5000km in 2 Tagen. Da hatte ich die km-Pauschale noch nicht und hätte unglaubliche 30€ „verdient“…